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  Einleitung: Die Schule im 19 JarhundertBearbeiten

Als Schülerin bzw. auch Schüler kommt es oft dazu, dass man sich persönlich fragt, wie es früher wohl gewesen sei, weil man immer der Meinung ist, dass man es heutzutage schwieriger hat als die Schülerinnen und Schüler im 19. Jahrhundert. Es ist wichtig, dass man Vergleiche Gemeinsamkeiten oder Unterschiede erkennt, damit man als Individuum eine Meinung bilden kann, die man auch Begründen können sollte. Anhand dieser Hausarbeit möchte ich zeigen, dass es womöglich viele Gemeinsamkeiten gibt, die sich bei der Ausübung der Methoden unterscheiden. Jedoch möchte ich auch hiermit vermitteln, dass auch die Schülerinnen und Schüler von damals womöglich dieselben Beschwerden, im Sinne von, dass die Schule anstrengend und schwer ist, gehabt haben könnten.Anhand dieser Ausarbeitung möchte ich ihnen zeigen, welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede existieren.

Eine Definition von SchuleBearbeiten

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Die Schule, ist eine Lehranstalt für Kinder und Jugendliche, in der Sie sich Wissen, Bildung und auch Normen und Werte aneignen.1 Dieser Begriff stammt aus dem Lateinischem schola und hatte als Ursprungsbedeutung freie Zeit, Müßiggang, Nichtstun , Muße und später auch Studium ,Vorlesung , welches auch Bildungsanstalt und Lehranstalt genannt wird.2 Die Schule ist ein Ort, wo Kinder, vom Staat vorgegebene Fähig - und Fertigkeiten erlernen sollen. Dies wurde für die Sozialisation der Menschen erschaffen und ist so mit die Erste Sozialisationsinstanz außerhalb der Familie, die die Kinder mit der Gesellschaft vertraut macht. Dadurch lernen die Kinder , aber auch Jugendliche, sich zu   fügen.  3 Es gibt Weltweit verschiedene Methoden um Bildung weiterzugeben und auch verschiedene Definitionen. Diese Defi nition, was Schule ist, ist also abhängig von Ort und Zeit. Es gibt auch Unterschiede in den Fachgebieten, der Funktion der Lehrer und auch des Schulsystems, denn nicht jedes Land hat dasselbe Schulsystem wie Deutschland. Es ist jedoch klar, dass im 19. Jahrhundert die Schule anders wahrgenommen wurde als jetzt, sodass diese sich eine andere Definition gebildet haben könnten, obwohl die Ziele im Endeffekt dieselben waren, wie in der Allgemeinen Definition der Schule in z.B einem Duden. Es ist zu beachten, dass das 19 Jahrhundert dazu führte, dass Schüler heutzutage das Privileg haben, sich Bildung und Wissen aneignen zu können.

  

1 Von: http://www.duden.de/rechtschreibung/Schule

2 Von: http://de.wikipedia.org/wiki/Schule Absatz 1 – Einleitung 05.01.2015

3 Aus: Dieter Geulen, Sozialisation; in: Hans Joas, Lehrbuch Soziologie. Frankfurt a.M , S. 150 – 153

Wie ist die Schule heute?Bearbeiten

Schulsystem Bearbeiten

In Deutschland existiert eine Primarstufe, eine Sekundarstufe I und eine Sekundarstufe II.Diese sind die Bildungsgänge im allgemeinem Bereich der Bildung. Die Primarstufe, auch Grundschule genannt, besteht in Hessen aus den Klassen 1 - 4. 1 Diese Stufe ist Pflicht, jedoch gibt es in manchen Gebieten des Bundeslandes auch eine gewisse Einrichtung Namens Vorschule. Hierbei werden Kinder entweder während dem letztem Jahr im Kindergarten oder in einer eigenen Einrichtung für diese Schulanfänger, auf die Schule im nächsten Jahr vorbereitet und auch Kinder mit Benachteiligungen , aufgrund ihrer Herkunft, werden durch diese Schulform behoben und verbessert.2 Die Sekundärstufe I ist auch Pflicht von der 5 – 9 bzw. 10 Klasse. Hierbei unterscheidet man zwischen Hauptschule, Realschule und Gymnasium. Oft sind die Schulformen voneinander getrennt, jedoch gibt es auch Schulen, die sich innerhalb einer Einrichtung mit allen Schulformen einzeln anbieten. Die Gesamtschule ist in diesem Fall eine Schulform ohne festgelegter Schulform, wenn es eine Integrierte Gesamtschule darstellt. Hierbei entsteht zwar keine Einteilung in Hauptschule und Realschule, jedoch kann man diese Abschlüsse, und auch den Gymnasialen Abschluss für die weiterführende Sekundarstufe II, bestreben.3 Die Sekundarstufe II, auch Gymnasiale Oberstufe genannt, wird 3 Jahre lang besucht, jedoch auch 2 Jahre, wenn das Fach Abitur erreicht werden möchte. Das Abitur unterscheidet sich wiederum zwischen dem allgemeinem und dem beruflichem Gymnasium mit Schwerpunkten wie Wirtschaft oder Pädagogik. Alle Schulformen haben einen vom Kultusministerium festgelegten Lehrplan, an die sich die Lehrer halten müssen, weil alle Schüler die selben Prüfungen im Bundesland Hessen schreiben. Jedoch müssen sie sich auch ohne Prüfungen dran halten, weil es für die weiterführende Schulen gewisse Themen gibt, die man schon gehabt haben sollte. 4

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1 http://www.kmk.org/fileadmin/pdf/Bildung/AllgBildung/Schema-Bildungsgaenge_und_Schularten-Stand_2014-08.pdf    - Unterer Abschnitt : 5.01.20152 http://de.wikipedia.org/wiki/Vorschule  – erster Absatz Zeile 1 – 3 : 05.01.2015

3 https://kultusministerium.hessen.de/schule/schulformen/gesamtschule  05.01.2015 – Absatz: Integrierte Gesamtschule Zeile 1 – 9

4 https://kultusministerium.hessen.de/schule/schulformen/gymnasium/gymnasiale-oberstufe  Absatz 1 Zeile 1 – 3 und Absatz 5 Zeile 1 – 4 & allgemein Wissen.

Schulpflicht

Die Schulpflicht gliedert sich in zwei Unterpunkte. In die Vollzeitschulpflicht und Teilzeitschulpflicht, welches auch Berufsschulpflicht genannt wird. Die allgemeine Schulpflicht beträgt 9 – 10 Jahre. Nach dieser Zeit kann der Schüler selbst entscheiden, ob er weiterhin die Schule besuchen oder eine Ausbildung machen möchte.[[|1]] Auch Kinder, die eine Behinderung haben, müssen sich an diese Schulpflicht halten. Für diese gibt es extra behindertengerechte Einrichtungen. Die Schulpflicht der Kinder in Deutschland beginnt mit dem Alter von 6 Jahren. Dabei ist es egal welche Herkunft das Kind hat, solange diese einen festen Wohnsitz haben, haben auch sie die Pflicht, die Schule zu besuchen, jedoch gibt es verschiedene Reglungen bei Kindern, deren Eltern z.B. im Zirkus arbeiten. Wenn Schüler dieser Pflicht nicht nachgehen, kann es dazu kommen, dass mit Bußgeld zurechnen ist und auch weitere Strafen erteilt werden. Es sind mit bis zu 1000 Euro Bußgeld zu rechnen und auch ein Verweis ist möglich.1

1https://www.das.de/de/rechtsportal/schule-und-unterricht/schulpflicht/allgemeine-schulpflicht.aspx

1Aus: https://www.das.de/de/rechtsportal/schule-und-unterricht/schulpflicht/wie-lange.aspx 05.01.2015  Absatz 2 Zeile 1-4 & Absatz 3 Zeile 1-6

SchulalltagBearbeiten

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Der Schulalltag der Schüler und Lehrer ist klar strukturiert und festgelegt. Meist beginnt die Schule der Kinder und Jugendlichen zwischen 7:45 Uhr und 8:00 Uhr , es sei denn, es gibt Freistunden, die möglich sind. Die Stundenpläne der Schüler sind abhängig vom Jahrgang und der Wochenstunden, jedoch gibt es trotz diesen Unterschieden eine gewisse Jahresstundenanzahl, die für jeden Schüler bis zum Abitur als Pflicht gelte. Diese Pflichtjahreswochenstunde seien in diesem Fall 265 Stunden.1 Doch auch Lehrer müssen eine gewisse Wochenstundenanzahl einhalten und dürfen über diese nicht hinaus. In Grundschulen seien es 29 Stunden und in Gymnasien 25,5 Stunden.2

Zu den Fächern, die Unterrichtet werden, gehören z.B. Deutsch, Mathematik, Englisch, Biologie,Geschichte und viele weiteren, in manchen Fällen und Jahrgängen auch Frei wählbare, Fächer. Die Anzahl der Stunden in der Woche, ist abhängig von der Stundenanzahl der einzelnen Fächer. Die meisten Stunden beanspruchen in dem Fall die Hauptfächer Deutsch, Mathematik und Englisch. In den ersten Jahren des Schulbesuchs haben die Kinder meist nicht all zu viele Fächer und somit meist eine kleine Stundenanzahl am Tag. Jedoch ist auch meist der Tag dieser Kinder , nach der Schule, nicht zu Ende. Es gibt in allen 16 Bundesländern Ganztagsschulen bzw. Ganztagsangebote. Laut einer Statistik haben 54,3 % der Grundschulen und der Sekundarstufe I dieses Angebot im Schuljahr 2011/2012 zu Verfügung gestellt.3 In diesen Ganztagsschulen können die Schüler an Aktivitäten, wie z.B. Sport mitmachen und auch ein Mittagessen und Hausaufgaben – Hilfen werden oft angeboten. Doch der Schulalltag der Schüler geht nach der Schule und diesen Aktivitäten noch weiter. Seien es Hausaufgaben, Referate, Hausarbeiten oder Klausuren. Die Schüler müssen auch nach der Schule fähig sein, all dies problemlos zu lösen, jedoch auch Lehrer müssen Unterrichtsstunden vorbereiten und Klausuren korrigieren.

Doch Schüler, und auch Lehrer, besuchen nicht jeden Tag die Schule, denn für das Wohl der Schüler und auch Lehrer gibt es Ferien, die ungefähr 75 Tage im Schuljahr betragen, dies wurde anhand des Hamburger Abkommens im Jahre 1971 festgelegt.4

1 http://www.welt.de/print/die_welt/politik/article129190505/Gymnasiasten-duerfen-auf-weniger-Unterricht-hoffen.html Absatz 2 Zeile 2-3 : 07.01.2015

2 http://www.lehrerfreund.de/schule/1s/lehrer-deputat-pflichtstunden/4370 Absatz : Hessen 07.01.2015

3 http://www.ganztagsschulen.org/de/3677.php Absatz 2 Zeile 3-5 : 08.01.2015

4 http://www.kmk.org/fileadmin/veroeffentlichungen_beschluesse/1964/1964_10_28-Hamburger_Abkommen.pdf

Schulalltag der Schüler und LehrerBearbeiten

Der Schulalltag der Schüler und Lehrer ist klar strukturiert und festgelegt. Meist beginnt die Schule der Kinder und Jugendlichen zwischen 7:45 Uhr und 8:00 Uhr , es sei denn, es gibt Freistunden, die möglich sind. Die Stundenpläne der Schüler sind abhängig vom Jahrgang und der Wochenstunden, jedoch gibt es trotz diesen Unterschieden eine gewisse Jahresstundenanzahl, die für jeden Schüler bis zum Abitur als Pflicht gelte. Diese Pflichtjahreswochenstunde seien in diesem Fall 265 Stunden.1 Doch auch Lehrer müssen eine gewisse Wochenstundenanzahl einhalten und dürfen über diese nicht hinaus. In Grundschulen seien es 29 Stunden und in Gymnasien 25,5 Stunden.2

Zu den Fächern, die Unterrichtet werden, gehören z.B. Deutsch, Mathematik, Englisch, Biologie,Geschichte und viele weiteren, in manchen Fällen und Jahrgängen auch Frei wählbare, Fächer. Die Anzahl der Stunden in der Woche, ist abhängig von der Stundenanzahl der einzelnen Fächer. Die meisten Stunden beanspruchen in dem Fall die Hauptfächer Deutsch, Mathematik und Englisch. In den ersten Jahren des Schulbesuchs haben die Kinder meist nicht all zu viele Fächer und somit meist eine kleine Stundenanzahl am Tag. Jedoch ist auch meist der Tag dieser Kinder , nach der Schule, nicht zu Ende. Es gibt in allen 16 Bundesländern Ganztagsschulen bzw. Ganztagsangebote. Laut einer Statistik haben 54,3 % der Grundschulen und der Sekundarstufe I dieses Angebot im Schuljahr 2011/2012 zu Verfügung gestellt.3 In diesen Ganztagsschulen können die Schüler an Aktivitäten, wie z.B. Sport mitmachen und auch ein Mittagessen und Hausaufgaben – Hilfen werden oft angeboten. Doch der Schulalltag der Schüler geht nach der Schule und diesen Aktivitäten noch weiter. Seien es Hausaufgaben, Referate, Hausarbeiten oder Klausuren. Die Schüler müssen auch nach der Schule fähig sein, all dies problemlos zu lösen, jedoch auch Lehrer müssen Unterrichtsstunden vorbereiten und Klausuren korrigieren.

Doch Schüler, und auch Lehrer, besuchen nicht jeden Tag die Schule, denn für das Wohl der Schüler und auch Lehrer gibt es Ferien, die ungefähr 75 Tage im Schuljahr betragen, dies wurde anhand des Hamburger Abkommens im Jahre 1971 festgelegt.4

Im Anhang,Seite ,ist ein Beispiel eines Stundenplan aufzufinden der Sekundarstufe I.

1http://www.welt.de/print/die_welt/politik/article129190505/Gymnasiasten-duerfen-auf-weniger-Unterricht-hoffen.html Absatz 2 Zeile 2-3 : 07.01.2015

2http://www.lehrerfreund.de/schule/1s/lehrer-deputat-pflichtstunden/4370 Absatz : Hessen 07.01.2015

3http://www.ganztagsschulen.org/de/3677.php Absatz 2 Zeile 3-5 : 08.01.2015

4http://www.kmk.org/fileadmin/veroeffentlichungen_beschluesse/1964/1964_10_28-Hamburger_Abkommen.pdf

Seite 2 – (101) §3 Abschnitt 2 : 08.01.2015

Wie war die Schule im 19. Jahrhundert?

Das Schulsystem damalsBearbeiten

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In einer Klasse waren oft Kinder, die einer verschiedenen Altersklasse angehören.

Das 19. Jahrhundert war das Zeitalter der Industrialisierung und dies machte sich auch merklich an den Kindern. Vor dem 19 Jahrhundert existierten Nebenschulen und Hauptschulen.

Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts gab es so gut wie nur Klassen, die abhängig vom Alter waren, jedoch entstand bis zum Ende des 19. Jahrhunderts ein Schulsystem, welches in 3 Formen gegliedert wurde. Diese verschiedenen Formen waren die Volksschule, die Realschule und das Gymnasium. 1 In der Volksschule lernten die Schüler das Lesen, Schreiben,Rechnen, Naturkunde und auch Religion. Diese Form der Schule dauerte acht Jahre.2Die Realschule belehrte den Schülern Naturwissenschaftliches und auch Fremdsprachen. Diese Schulform hatte einen Zeitraum von neun Jahren und war für die Schüler der mittleren Schicht geeignet. Die zehnte Klasse galt hierbei als Einjährige3 und war Voraussetzung, um den Wehrdienst um zwei Jahre zu verkürzen. Mit diesem Abschluss konnte man viele weiteren Schulen in Richtung Wirtschaft und Kunst besuchen. Das Gymnasium war eine Schulform der Elite. Hierbei wurden die Schüler auf die Universität vorbereitet, jedoch gibt es auch in dieser Form drei weitere Unterpunkte. Man unterscheidet zwischen dem humanistischem Gymnasium, wobei altsprachliche Sprachen erlernt wurden, das Realgymnasium und Oberrealschule. In diesem Realgymnasium wurden moderne Sprachen erlernt und in der Oberrealschule befasste man sich stark mit den naturwissenschaftlichen Aspekten. 4Erst ab 1900 kam es dazu, dass eine einheitliche Form des Gymnasiums festgelegt wurde.

1 http://de.wikipedia.org/wiki/Bildungsreform#Die_Entstehung_des_dreigliedrigen_Schulsystems_im_19._Jahrhundert Zeile 3 : 08.01.2015

2 http://de.wikipedia.org/wiki/Bildungsreform#Die_Entstehung_des_dreigliedrigen_Schulsystems_im_19._Jahrhundert Absatz 3 Zeile 1 : 08.01.2015

3 http://de.wikipedia.org/wiki/Bildungsreform#Die_Entstehung_des_dreigliedrigen_Schulsystems_im_19._Jahrhundert Absatz 4 Zeile 3-4 : 08.01.2015

4 https://www.bochum.de/C125708500379A31/CurrentBaseLink/W28C6CQE563BOLDDE#par5 Punkt: IV. Moderne 18. und 19. Jahrhundert – Absatz: 8 08.01.2015

SchulpflichtBearbeiten

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Viele Kinder konnten die Schule nicht besuchen, weil sie arbeiten mussten.

Die Schulpflicht in Deutschland gibt es seit dem Anfang des 19. Jahrhunderts.</p>

Ein Kind war Schulpflichtig, wenn dieser das fünfte Lebensjahr beendete.

In der Zeit der Industrialisierung war es oft leider der Fall, dass Kinder nicht in der Lage waren die Schule zu besuchen, weil sie Ernten mussten bzw. Geld verdienen mussten an Jahrmärkten, um die Familie zu versorgen. Anfangs , im Jahre 1845, musste das Kind direkt eingeschult werden, wenn es 6 Jahre alt geworden ist. Es wird berichtet, dass mehrmals monatlich neue Schüler in die Klassen kommen und es zu einer Geduldsprobe wird, diese an die Schulordnungen zu gewöhnen.(Abschnitt 1) Doch im Jahre 1857 wurden feste Monate bzw. Tage festgelegt, an denen die Schüler eingeschult werden konnte (Abschnitt 2). Die Schüler waren Schulpflichtig, bis sie 14 Jahre alt wurden, jedoch hieß es, dass die Eltern ihre Kinder zur Schule schicken sollten, bis diese sich genug wissen angeeignet haben, wie z.B. lesen, schreiben und auch auf gewisse Fragen die passende Antwort geben zu können (Abschnitt 3). Es gab trotz der Schulpflicht gewisse Monate bzw. Jahreszeiten, an denen viele der Kinder aus der niedrigeren sozialen Schicht gefehlt haben. Laut einer Schule im Ostfriesland hieß es, dass viele der 13 und 14 Jährigen im Sommer gefehlt haben, womöglich wegen der Erntezeit, aber auch im Winter kam es dazu, dass Schüler fehlten ( Abschnitt 4) . Aus diesem Grund versuchten manche Lehrer den Kindern, die allgemein nicht in der Lage waren die Schule zu besuchen, Sonderunterricht anzubieten und auch im Sommer wurden Zeiten den Arbeiterkindern passend festgelegt, sodass auch sie die Schule besuchen können (Abschnitt 5).

Die Schulpflicht, wie es genannt wird, war also im Endeffekt eher eine Unterrichtspflicht.

Ein weiteres Problem, sodass die Kinder nicht zur Schule konnten, war die Tatsache, dass oft der Schulweg zu lang war, vor allem im Winter, sodass es auch aus diesen Gründen zu Versäumnissen des Unterrichts kam (Abschnitt 6). Doch trotzdem kommt es dazu, dass es durch diesen Versäumnissen zu Strafen kommt, wenn es keinen triftigen Grund gibt, im Sinne von, dass es sonst keine andere Möglichkeit gibt, dass die Familie finanziell und existentiell gesichert ist und das Kind aus diesem Grund arbeiten muss (Abschnitt 7 ). Trotz dieser gesetzlichen Vorschriften, ist es nicht selbstverständlich gewesen, dass Kinder die Schule besuchen können.1

1 Anhang : Schulpflicht Abschnitte 1 – 7 ( Ab = Abschnitt)

Der Schulalltag der Schüler und Lehrer im 19 JahrhundertBearbeiten

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Im 19. Jahrhundert bestand der Alltag der Schüler nicht nur aus wissen aneignen und den Lehrern zu hören, sondern auch sie mussten vieles nach der Schule machen.

Oft war es so, dass Schüler aus den niedrigeren sozialen Schichten bevor sie zur Schule gehen arbeiten mussten. Die Schüler gehen auf dem Lande 5 Tage in die Schule, wobei die Uhrzeiten abhängig von den Jahreszeiten sind. Im Sommer beginnt der Unterricht für sie um 8 und endet um 11 Uhr, worauf eine 2 Stündige Pause folgt und der weitere Unterricht beginnt daraufhin um 13 Uhr bis 15 Uhr, so wie auch im Winter. Der einzige Unterschied ist, dass im Winter die Schule um 9 beginnt und um 12 endet, woraufhin die Pause folgt. Jedoch sind die Unterrichtszeiten in den Städten anders geregelt als auf dem Land . An zwei Tagen haben die Schüler und auch Lehrer frei, was sehr wichtig ist, weil die meisten Kinder aus der Ferne kommen und auch Lehrer diese Zeit benötigen, um im Haushalt etwas zu tun oder auch für die Schule gewisse Dinge vorzubereiten, jedoch wurde dies 1888 aufgehoben. In den Städten hatten die Schüler Sonntags Unterricht, jedoch stattdessen an zwei Nachmittagen kein Unterricht, was auch sehr Vorteilhaft war. (Abschnitt 1)1

Die Schüler lernten die Buchstaben, schreiben, lesen und rechnen, aber auch mit der Sprache, Religion und der Natur befassten sie sich. Es gab gewisse Regeln, an die sich jeder Schüler halten muss. Diese Regeln waren z.B. :

- Die Füße der Schüler müssen mit ihrer ganzen Sohle auf dem Boden oder Fußbrette ruhen.


  • Die Oberschenkel müssen mit dem größten Teil ihrer Länge auf der Bankfläche aufliegen: die Schüler dürfen also nicht auf der Kante der Bank sitzen.

  • Der Oberkörper darf nur sehr wenig nach vorn geneigt und keinesfalls an die Tischkante der Bank angelehnt sein.

  • Der Kopf muss möglichst gerade gehalten werden, so dass das Kinn die Brust nicht berührt.

  • Die Schultern müssen sich in gleichlaufender Richtung mit der Tischkante befinden.

  • Die rechte Schulter darf weder höher noch niederer stehen als die linke.

  • Der linke Vorderarm soll ganz, der rechte wenigstens mit seiner vorderen Hälfte auf der Tischplatte liegen.

Diese Regeln mussten wie eine Schulordnung eingehalten werden, weil dies wichtig für die Gesundheit war und auch als Disziplin – Übung galt. In den Klassen hatten die Schüler nicht viel um ihren Schulalltag zu meistern. Meist gab es reihen weise Tische vor dem hohem Pult des Lehrers und die Schüler trugen in ihren selbst angefertigten Leder Taschen ihre Schiefertafeln und Kreide.

Wasser gab es in diesen Klassen oft nicht, sodass sie einen Behälter mit Wasser benötigten, um die Tafel sauber zu machen und auch die Beheizung des Klassenraumes gelang ihnen nicht immer so, wie es sein sollte. Jedoch gab es gewisse Gegenstände im Klassenraum , wie z.B. ein Globus, um es den Kindern zu veranschaulichen.2 Doch um all diese Last der Kinder zu nehmen hatten auch sie Ferien. Im Jahre 1773 wurde dies amtlich geregelt (Abschnitt 2). Sie hatten Ferien an Weihnachten vom 24.12 bis zum 1.1, an Ostern und an Pfingsten vom 1 Tag bis zum Mittwoch nach Trinitatis, welches auch Dreieinigkeitsfest genannt wird. Nach dieser Reglung gab es daraufhin wieder die Michaelisferien, welches acht Tage dauert, jedoch wurden drei Tage der Trinitatis Ferien gestrichen (Abschnitt 3).

Jedoch gab es auch Hundtagsferien, die acht Tage andauerten und freie Tage an Tagen, an denen es unmöglich gewesen wäre den Unterricht zu halten (Abschnitt 4) . 3

Im Anhang ist ein Stundenplan vorhanden, wie es in verschieden Dörfern bzw. Städten ist.

1 Anhang: Unterrichtszeiten und Ferien Abschnitt 1

2 http://www.eva-mariahetterich.de/schule_frueher.html 08.01.2015

3 Anhang: Unterrichtszeiten und Ferien Abschnitt 2 - 3

Wie war das Schulleben der Mädchen im 19. Jahrhundert?

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Bildung der Mädchen in Schulen

Die Mädchen in Deutschland hatten nicht dieselben Bildungschancen wie die Jungen. Nach der Schulpflicht stellte sich heraus, dass dieses System angepasst war an die männlichen Schüler des Landes. Mädchen hatten keine Chance für eine hohen Abschluss, sodass ihr Schulleben oft mit dem Abschluss der höheren Töchterschule, welches vergleichbar ist mit der Sekundarstufe I, endete. 1 Doch Ende des 19 Jahrhunderts veränderte sich viel. Da die Hochschulen meist von Männern besucht wurden, begann eine Frauenbewegung. Sie setzten sich für die Bildung der Frauen an Hochschulen ein und so mit begann die Erste Welle, in der es darum ging, dass Frauen Recht auf Bildung haben und auch das Recht auf Arbeit und politisches Wahlrecht.2 Bis zu diesem Ereignis hatten Mädchen nicht dasselbe Recht wie z.B. ihre Brüder. Meist waren es die Mütter und Tanten der Mädchen, die ihnen etwas erlernten, jedoch nicht damit sie z.B. schreiben können, sondern damit sie sich unter Beweis stellen können, dass sie Heiratsfähig sind.3 Die Mädchen sollten im Endeffekt für die häuslichen Angelegenheiten zuständig sein. Doch die Frauenbewegung im 19. Jahrhundert ermöglichte den Mädchen bzw. Frauen die Weiterbildung.

,,Es gilt, dem Weibe eine der Geistesbildung des Mannes in der Allgemeinheit der Art und der Interessen ebenbürtige Bildung zu ermöglichen, damit der deutsche Man nicht durch die geistige Kurzsichtigkeit und Engherzigkeit seiner Frau an dem häuslichen Herde gelangweilt und in seiner Hingabe an höhere Interessen gelähmt werde, daß ihm vielmehr das Weib mit Verständnis dieser Interessen und der Wärme des Gefühls für dieselben zur Seite stehe."' (Kraul 1994, S.36; Faulstich-Wieland 1991, S.16) , wurde als Grund für die Bildung der Frauen genannt.

Es gibt viele Vertreterinnen dieser Bewegung im 19. Jahrhundert. Sei es Luise Büchner, Großherzogin Alice oder Anita Augspurg. Diese und viele weiteren Frauen schafften es, eine Frauenbewegung und auch Fraueninitiativen zu gründen und so mit den Frauen zu ermöglichen, dass auch sie Ausbildungsmöglichkeiten haben, die nur für Frauen ist, jedoch ist zu beachten, dass nur wohlhabende Familien ihre Töchter ausbilden lassen konnten, weil dies nur von privaten Institutionen angeboten wurde. Das erste Frauengymnasium wurde 1893 vom Verein Frauenbildung – Reform in Karlsruhe gegründet. 4 Es gab jedoch auch weitere Initiativen und Vereine für Frauen.

1 http://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%A4dchengymnasium Absatz 2 : Geschichte ; Zeile 1-4 : 08.01.2015

2 http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Frauenbewegung.html Absatz: Wichtigste angestrebte Ziele der ersten Frauenbewegung

3 http://de.wikipedia.org/wiki/Frauenbildung#Geschichte_der_M.C3.A4dchen-_und_Frauenbildung 'Geschichte der Mädchen- .. ' Absatz 2 Zeile 3 – 7 : 08.01.2015

4 http://de.wikipedia.org/wiki/Frauenbildung#Geschichte_der_M.C3.A4dchen-_und_Frauenbildung 'Geschichte der Mädchen- ..' Absatz 5 Zeile 1 – 3 : 08.01.2015

Großherzogin Alice

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Alice war eine Großherzogin von Hessen und bei Rhein. Sie kam am 25. April 1843 in London auf die Welt und war ein Mitglied der britischen Königsfamilie, jedoch wurde sie Herzogin, weil sie Prinz Ludwig IV von Hessen heiratete. Auch sie setzte sich für die Bildung der Frauen ein und erließ im Jahre 1867 ein Aufruf, in der sie aufrief, einen Frauenverein zu gründen, welches ihr daraufhin gelang und das Alice-Frauenverein für die Krankenpflege im Großherzogtum Hessen“ gegründet wurde.[[|1]] Doch nicht alleine gelang es ihr, sondern mit der Hilfe von einer Frauenrechtlerin Namens Luise Büchner. Zusammen gelang es ihnen den Beruf der Krankenpflegerin auszuarbeiten und durchzusetzen. Aus diesem Grund gilt auch sie als Vertreterin der Frauenbewegung. Es gibt viele Einrichtungen die nach ihr benannt wurden, so wie auch das berufliche Gymnasium in Gießen. In Gießen wurde 1878 der Alice – Verein für Frauenbildung und Erwerb gegründet und auch die Schirmherrschaft über diesen übernahm sie, sodass auch sie für die zu gründete Alice – Schule verantwortlich war. In ihrer Schule gab es viele verschieden Fächer, wie z.B. Kleidermachen und Zuschneiden , Weißzeugnähen, Zeichnen und deutsche Sprache, sodass der Ziel der Lehrer war, dass die Frauen auf ihre Rolle als Hausfrau und Mutter vorbereitet wurden, aber auch, dass sie in der Lage sind, etwas eigenes zu gründen.[[|2]]

21. Jahrhundert

Heutzutage haben Mädchen und Frauen das Recht auf Bildung, sowie auch die Jungen. Nicht nur Männer besuchen die Hochschulen und studieren, sondern auch Frauen. Wie viele Frauen an den Universitäten Studieren, ist abhängig von den Studiengängen. Die Alice Schule ist jetzt ein berufliches Gymnasium, in der auch weiteres, wie z.B. eine Fachschule für Sozialassistenz angeboten wird.

1 www.alice-hospital.de/das-alice/prinzessin-alice/ Absatz 3 Zeile 1 – 3 : 09.01.2015

2 Präsentation der Schüler aus der Alice Schule im Jahre 2002.

FazitBearbeiten

Es ist merklich, dass vieles aus der heutigen Zeit vom 19. Jahrhundert abhängt. Würde das dreigliedrige Schulsystem nicht entstanden, hätten wir heute womöglich ein anderes System. Die Schulsysteme sind also identisch bzw. gleich. So wie heute, gab es auch damals Hochschulen für die Weiterbildung der Menschen, mit dem Unterschied, dass Frauen diese bis zu einer gewissen Zeit nicht besuchen konnten. Heutzutage kann jeder Studieren und auch eine Ausbildung in Männer – Berufen anfangen, was damals unmöglich war. Hätten Luise Büchner und andere Vertreterinnen der Frauenbewegung sich nicht für die Bildung der Frauen eingesetzt, so hätten wir womöglich, wenn es nicht jemand anderes getan hätte, immer noch nicht die Möglichkeit zu Studieren und z.B. Lehrerin zu werden. So wie damals, gibt es auch im 21. Jahrhundert verschiedene Fachgebiete und Schulen die z.B. nur für Mädchen sind. Ein Unterschied gibt es beim Thema Ferien. Heutzutage haben Schüler viel mehr Freistunden und Freietage als damals in den Schulen. Jedoch haben wir es dieser Zeit zu verdanken, dass wir, sowohl Lehrer als auch Schüler Ferien haben. Doch auch die Schulpflicht existiert seit dem 19. Jahrhundert und hat sich bis heute durchgeschlagen, was natürlich sehr gut ist, weil sonst nicht jeder die Schule besuchen würde. Eine weitere Gemeinsamkeit in diesem Gebiet ist die Tatsache, dass die Familien bzw. Schüler bestraft werden, wenn sie sich nicht an diese Pflicht halten, solange sie keine Befreiung, z.B. einen Attest, nachweisen können. Auch heute ist es zwar so, dass Schüler oft arbeiten mussten um Geld zu verdienen, doch dies geschieht normalerweise nicht aus existentieller Notlage, so wie damals. Also könnt man vermuten, dass die Schüler von damals mehr recht dazu gehabt haben müssten, um wegen der Schule zu nörgeln, jedoch war dies ein Privileg für sie, was für uns heutzutage selbstverständlich ist. Es gibt trotz aller Abhängigkeiten und Gemeinsamkeiten gewisse Unterschiede in Sache Klassenräume. Heutzutage haben die Schüler alles was sie für die Schule brauchen. Seien es Stifte, Blätter, Taschen oder Taschenrechner. All das war damals nicht selbstverständlich. Die Schüler haben heutzutage keine selbst angefertigten Taschen, sondern Taschen, die ca. 50 Euro kosten. Die Schüler aus dem 19. Jahrhundert hatten Unterricht in kalten Räumen, während wir die Heizung auf 5 stellen und währenddessen auch die Fenster offen sind. Wir haben das Privileg in Deutschland Busse und Züge zu haben bzw. Eltern, die uns zur Schule fahren, während die Kinder damals bei – 15 C° eine Stunde zur Schule laufen mussten. Kurz gefasst: Der Schule vom 19. Jahrhundert haben wir es zu verdanken, dass es so selbstverständlich für uns ist , dass wir uns Bilden können. Denn wäre alles nicht so gewesen wie damals, so dass der Drang existiert hat etwas zu verändern, dann wären wir womöglich immer noch in der selben Lage wie diese Schüler im 18. Jahrhundert.

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